DIESEL A

Übersicht

Mai 2019
Eroberung einer Freifläche an der Rummelsburger Bucht (Hauptstraße 1), um auf den Bebauungsplan Ostkreuz aufmerksam zu machen, der an diesem Flurstück ein Riesenaquarium vorsieht.

Mai – September 19
Aufbau von Infrastruktur, inklusive dem öffentlichen Strand „Widerstrand“, Vernetzung mit der Nachbarschaft, Organisation von kulturellen Events (z.B. Freiluftkino, Diskussion) auf dem „Widerstrand“

September 19
Eroberung einer Freifläche in Marzahn (Zur Alten Börse 1), die seit min. den 70er-Jahren leersteht, Eigentümerin: Deutsche Bahn

September – Oktober 19
Aufbau von Infrastruktur, Vernetzung mit der Nachbarschaft

Oktober 19
Räumung von der Fläche in Marzahn

Mai 2020
Eroberung einer Freifläche in Lichtenberg-Karlshorst (Tannhäuser Straße), Eigentümerin: Bundeseisenbahnvermögen

Mai 2020
Aufbau von Infrastruktur, Vernetzung mit der Nachbarschaft, Organisation von kulturellen Vranstaltungen (z.B. Nachbarschaftsfest zum Weltkindertag im Park an der Freifläche)

Ende Mai 2020
Freiwilliges Verlassen der Fläch nach Verhandlungsangebot vonseiten der BEV

Juni 2020
Eroberung einer Freifläche in Lichtenberg-Rummelsburg (Zobtener Straße), Eigentümer: Berliner Wasserbetriebe

Juni 2020
Freiwilliges Verlassen der Fläche nach Räumungsdrohung durch die Wasserbetriebe

Juli 2020
Unterstützungswoche für das bedrohte Hausprojekt Liebig34: Sommercamp auf dem Dorfplatz

Seit Juli 2020
Wieder ohne Platz und wütend

Wer wird sind und was wir wollen

Antikapitalistisch. In einer Zeit in der Gewinnmaximierung und Selbstoptimierung das Verhalten bestimmen, stellt sich unser Wagenplatzkollektiv que(e)r.

Solidarisch. Wir wollen gemeinsam leben und uns gegenseitig unterstützen, anstatt einsam nebeneinander her zu wohnen.

Queerfeministisch. Wir wollen queerfeministisch handeln und einen Raum für Austausch zu Queerfeminismus schaffen. Perspektivisch wollen wir versuchen, ein safer space für queere Menschen zu werden.

Hierarchiekritisch. Wir wollen als Kollektiv Gruppenprozesse gemeinschaftlich aushandeln, Hierarchien abbauen, uns gegenseitig ermächtigen und Konflikte kollektiv bearbeiten.

DIY. Wir wollen sparsam mit Ressourcen umgehen, Dinge reparieren und – DIY- selbst herstellen, anstatt uns an der Konsumgesellschaft zu beteiligen. Wir wollen uns die dazu nötigen Kenntnisse aneignen und gegenseitig beibringen.

Nachhaltig. Wir wollen ökologisch leben und Müll vermeiden, anstatt nseren Planeten noch weiter zu verschmutzen.

Nachbarschaftlich. Wir wollen kulturell und politisch wertvolle Projekte im Kiez starten, nicht alleine, sondern mit allen Anwohnenden und Interessierten.

Emanzipatorisch. Wir wollen uns herrschenden Machtverhältnissen aktiv entgegenstellen und solidarische, emanzipatorische und kollektive Alternativen entwickeln und ausprobieren.

Empowernd. Wir wollen eine Community als Gegengewicht zum Ausverkauf der Stadt bilden und Menschen Raum geben sich politisch zu organisieren, zum Beispiel um der Unternehmensgruppe Padovicz etwas entgegenzusetzen.

Und jetzt? Um unsere Pläne zu realisieren, benötigen wir einen Platz, was Angesichs des Ausverkaufs der Stadt immer schwieriger wird.

Wir können und wollen das nicht akzeptieren.

Seid am Start! Kämpft mit uns!

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